Historische Grünflächen 

Friedhöfe.
Parks: Blumenreiche Schaubeete sind wesentliche Elemente der Gartenkunst, Botanischer Garten München.
Friedhöfe: Baumreiche Anlagen sind grüne Lungen in der Stadt, Jüdischer Friedhof Berlin.
Gärten: Bauerngärten sind historische Anlagen im ländlichen Raum, Freilichtmuseum Detmold.
Parks: Grünanlage und historische Gebäude bilden ein Ensemble, Schwetzingen.
Gärten dienen der Vermittlung von Natur- und Kulturthemen.
Parks: Bildhauerkunst ist Teil der Gartenkultur, Schwetzingen.
Gärten: Nutzgärten und das damit verbundene Wissen gehen zunehmend verloren, Freilichtmuseum Detmold.
Friedhöfe: Künstlerische gestaltete Familiengrüfte sind charakteristisch für historische Friedhöfe, Hamburg.
Parks: Wasserkunst ist ein wichtiges Gestaltungsmerkmal für Parkanlagen, München.
Gärten: Nutzgärten bieten Gestaltungsmöglichkeiten, BUGA Schwerin.
Friedhöfe: Kunst ist Teil der Trauerbewältigung, Hamburg.

Sie sind hier:  Alleen

Alleen

Alleen gehören zu den unverwechselbaren Elementen der Kulturlandschaft. Sie sind wertvolles Natur- und Kulturgut, stiften Identität von Kulturlandschaften. In alten Gartenanlagen gliederten sie als gestalterisches Element den Raum. An Straßen verbanden sie wichtige Handelszentren und erleichterten die Durchreise. Landschaftsplanerische, wirtschaftliche und militärische Gesichtspunkte bestimmten im Laufe der Jahrhunderte die Anlage von Alleen. Bäume entlang von Wegen und Straßen bieten Schutz vor Sonne, Wind und Regen, binden Staub und Abgase und dienen der Orientierung. Sie reinigen das Grundwasser von Schadstoffen, sind Sauerstoffproduzent und wirken sich somit positiv auf die Umwelt- und Klimabilanz aus. Sie vernetzen wertvolle natürliche Lebensräume und sind gleichzeitig selbst Lebensraum für viele Tiere. Zu allen Jahreszeiten bieten Alleen dem Betrachter eine Vielfalt an Natureindrücken. Mit ihrer unvergleichlichen Prägung des Landschaftsbildes können Alleen tourismusfördernd wirken und stellen somit auch einen nicht zu vernachlässigenden Wirtschaftsfaktor dar. Seit den 1950er Jahren wurden im Westen Deutschlands, im Zuge des Straßenbaus, viele Alleen zerstört. In Ostdeutschland hingegen konnten viele Bestände bis heute erhalten werden. Da die meisten noch existierenden Alleen aus dem 19. oder dem frühen 20. Jahrhundert stammen, ist der Gesamtbestand in Deutschland heute bedroht, denn viele Allee-Bäume sind damit weit über 100 Jahre alt. Gerade deshalb ist es wichtig, alte und kranke Bäume zu ersetzen sowie neue Baumreihen anzulegen. Nur so können die Alleen und ihr typischer Charakter erhalten bleiben. Der Bund Heimat und Umwelt (BHU) möchte die kulturelle, historische und ökologische Bedeutung von Alleen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
 

 

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Letzte Änderung: 10.8.2013 - Inge Gotzmann